Musikkritiken

Vollgas gegen den Wachstumswahn – Käpt’N Picus drehen mit „Da geht noch mehr“ auf [ Review | Punk | Rock ]

Mit ihrer neuen EP „Da geht noch mehr“ setzen Käpt’N Picus ein klares Zeichen gegen das ewige „höher, schneller, weiter“. Statt mitzuschwimmen, treten sie auf die Bremse – und drücken gleichzeitig musikalisch das Gaspedal durch. Fünf Tracks, die antreiben statt anpassen Die EP liefert fünf Songs, die alles andere als zurückhaltend sind. Druckvoller Punkrock trifft […]

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Endlosschleife aus Lärm – Punk Life Balance zerlegen mit „Immer“ das Dauergequatsche [ Review | Punk | Punkrock ]

Mit „Immer“ setzen Punk Life Balance ein erstes Ausrufezeichen – und das trifft genau ins Herz des alltäglichen Wahnsinns. Eine Welt voller Stimmen, Meinungen und endlosem Gerede wird hier nicht nur beobachtet, sondern gnadenlos auseinandergenommen. Störgeräusche im System Musikalisch bleibt der Track klar auf Kurs: roher, direkter Punkrock ohne Umwege. Der Sound wirkt wie ein

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Kurz vor Mitternacht – JLP reißen mit „5 to 12“ das Hamsterrad ein [ Review | Alternative Rock | Rock ]

Mit „5 to 12“ liefern JLP eine Single, die genau dort ansetzt, wo viele nur kurz innehalten – kurz vor dem Punkt, an dem sich etwas ändern muss. Zwischen Druck, Routine und innerem Aufbegehren entsteht ein Song, der nicht lange fragt, sondern direkt ins Gefühl geht. Alternative Rock mit Seele und Rückgrat Musikalisch bewegen sich

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Zwischen Donnerhall und Dämmerlicht – Timeless Rage entfesseln „My Kingdom Come“ [ Review | Metal | Rock ]

Mit „My Kingdom Come“ schlagen Timeless Rage ein neues Kapitel auf – und das mit ordentlich Wucht. Das Album bewegt sich zwischen epischer Größe und düsterer Tiefe, irgendwo dort, wo Power Metal auf symphonische Klangwelten trifft und daraus etwas Eigenständiges formt. Epik mit Ecken, Kanten und Kontrasten Musikalisch liefern Timeless Rage einen breit aufgestellten Sound,

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The Crypt verwandeln auf „Gichigami“ die Großen Seen in ein düsteres, faszinierendes Metal-Panorama (Musikplaylist) [ Death Metal | Doom Metal | Crossover Metal ]

Manche Alben wollen beeindrucken, andere wollen überrumpeln. „Gichigami“ von The Crypt tut weder das eine noch das andere auf billige Weise. Diese Platte zieht einen hinein. Langsam, schwer, mit jener eigenartigen Sogkraft, die nur Musik entwickelt, wenn sie nicht bloß auf Wirkung aus ist, sondern eine eigene Welt errichtet. Das Trio aus Fish Creek, Wisconsin

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Fleischschirm – „Das Grabtuch voll Urin“: Blasphemische Wucht zwischen Hohn und Höllenfeuer (Musikplaylist) [ Death Metal | Black Metal ]

Es gibt Songs, die bitten höflich um Aufmerksamkeit, reichen dir die Hand und hoffen, dass du sie vielleicht irgendwann in Ruhe entdeckst. Und dann gibt es Fleischschirm mit „Das Grabtuch voll Urin“. Diese Single tritt eher die Sakristeitür ein, kippt den Weihrauchständer um und hinterlässt dabei einen Krater aus Spott, Wut und erfreulich viel musikalischer

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android 86 – Epische Endzeitstimmung mit „Apocalypse System Season One“ (Musikplaylist) [ Industrial Metal | Alternative Metal | Electronicore ]

Es gibt Alben, die wollen mit Wucht beeindrucken, und es gibt Alben, die zusätzlich eine Welt erschaffen, in der diese Wucht überhaupt erst ihre volle Bedeutung entfaltet. „Apocalypse System: Season One“ von Android 86 gehört eindeutig in die zweite Kategorie. Hinter dem Projekt steht Anthony Damasco, der hier nicht bloß ein paar futuristische Industrial-Metal-Ideen aneinanderreiht,

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Offbeat trifft Abrissbirne – The NØ liefern mit „Unerhørt“ den Rundumschlag [ Review | Ska Punk | Punkrock ]

Mit „Unerhørt“ legen The NØ ihr offizielles Debütalbum vor – und das hat es in sich. Die Hamburger, einst unter dem Namen No Life Lost unterwegs, zeigen hier eindrucksvoll, dass sie mehr sind als nur eine weitere Ska- Punk- Kapelle. Knapp 14 Monate nach ihrem ersten Lebenszeichen kommt jetzt ein Album, das nicht nur nach

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Tinkicker packen auf „The Forbidden Fruit“ große Riffs, dunkle Stories und jede Menge Druck in eine Köstliche Metalfrucht (Musikvideoplaylist) [ Progressive metal | Heavy Metal | Hard Rock ]

Manche Bands klingen, als wollten sie beeindrucken. Tinkicker klingen eher so, als wollten sie dir mit einem sehr kontrollierten Grinsen die Tür zur schummrigen Familiengruft aufhalten. Auf „The Forbidden Fruit“ packen die Dänen genau jene Mischung aus Progressive Metal, Heavy Metal und Hard Rock aus, die gleichzeitig Druck macht, Atmosphäre aufbaut und genug melodisches Gespür

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Thin Lassie: „Invaders From Venus“ Das Punkrock comic zum Hören ist Spektakulär! (Musikplaylist) [ Punkrock | Punk | Spacepunk ]

Was kommt dabei heraus wenn man ein paar Punkrocker zuviel Start Wars und Mars Attacks schauen, oder Comics lesen und Space Invaders zocken lässt? Im Fall von Thin Lassie eine EP, die klingt, als hätte jemand ein vergilbtes Science-Fiction-Heft, eine Ladung Ruhrpott-Dreck und vier Dosen warmes Bier gleichzeitig in den Verstärker gekippt. „Invaders From Venus“

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