Sedlmeir – „Befehl aus dem Weltraum I & II“: Ein Befehl, den man befolgen sollte [ PUNK | Punkrock ]

Mit „Befehl aus dem Weltraum I & II“ meldet sich Sedlmeir zurück und präsentiert ein Album, das irgendwo zwischen stahlhartem Chanson, lakonischem Punkrock und schrägem Rock’n’Roll schwebt. Elektrisch aufgeladen, voller Zynismus und doch erstaunlich gefühlvoll – so kennt man ihn, so liebt man ihn.

Klanglich minimalistisch, inhaltlich maximal treffend

Sedlmeir braucht nicht viel, um eine starke Wirkung zu entfalten: E-Gitarre, E-Drums und seine unverwechselbare Stimme reichen aus, um einen einzigartigen Sound zu erzeugen. Die Songs sind wie kleine, bissige Beobachtungen des Alltags, oft mit einem humorvollen Unterton, aber immer präzise und pointiert.

Zwischen Weltraum-Befehl und irdischer Realität

Auch wenn der Albumtitel nach Sci-Fi klingt, bleibt Sedlmeir fest auf dem Boden der Tatsachen – und nimmt das Leben mit all seinen Absurditäten ins Visier. Mal sarkastisch, mal melancholisch, aber immer direkt liefert er Texte, die sich irgendwo zwischen Gesellschaftskritik und persönlicher Reflexion bewegen.

Fazit: Ein Werk, das hängen bleibt

Befehl aus dem Weltraum I & II“ ist keine Hintergrundmusik, sondern ein Statement. Wer sich darauf einlässt, wird mit schrägen Melodien, klugen Texten und einer Menge Attitüde belohnt. Ein Album, das beweist, dass Sedlmeir nach wie vor eine einzigartige Stimme im deutschen Underground ist.

Autor: Martin „Otte“ Oertel

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