Mit ihrer neuen Single „Paradise“ beweisen Los Pepes erneut, warum sie als „Motörhead of Powerpop“ bezeichnet werden. Der Song ist ein 100-Meilen-pro-Stunde-Ritt durch eine Welt aus treibenden Gitarren, hymnischen Melodien und punkiger Unbändigkeit. „Paradise“ vereint den bittersüßen Charme nostalgischer Pop-Melodien mit der ungebremsten Kraft von Hardcore-Punk – eine explosive Mischung, die fesselt.
Ein Hochgeschwindigkeitsmix aus Sehnsucht und Chaos
Los Pepes liefern mit „Paradise“ eine rasante Kombination aus eingängigen 60s-Garage-Melodien und kompromisslosem Punkrock. Die an Surfrock erinnernden Harmonien schwingen durch den Song, während das Tempo unaufhaltsam nach vorne prescht. Es ist, als würden sich die Beach Boys und Black Flag am Strand zu einer intensiven Jam-Session treffen – sonnige Melodien kollidieren mit roher Energie.
Die Lyrics greifen einfache Postkartenbotschaften auf, die aus dem Zusammenhang gerissen plötzlich tiefgründig wirken. „I wish you were here“ ist nicht nur ein Urlaubsgruß, sondern bekommt in „Paradise“ eine ganz neue, melancholische Bedeutung. Der Song verkörpert den Zwiespalt zwischen Fernweh und Rastlosigkeit, zwischen Romantik und Zerstörung – und all das mit einer Wucht, die keine Atempause zulässt.
Fazit: Pflichtprogramm für Fans von schnellem, eingängigem Punkrock
Mit „Paradise“ liefern Los Pepes eine Hymne für alle, die sich in punkiger Powerpop-Ekstase verlieren wollen. Die Single verbindet nostalgische Melodik mit ungestümer Härte und zeigt, dass Punkrock nicht nur laut, sondern auch vielschichtig sein kann. Wer auf energiegeladenen, melodischen Krach steht, kommt an diesem Song nicht vorbei.
Autor: Martin „Otte“ Oertel