HOLLOW – Die vergessenen Perlen des Progressive Metal erstrahlen in neuem Glanz [ Metal | Progressive Metal ]

Die schwedische Progressive-Metal-Band Hollow, gegründet 1995, gehört zu den verborgenen Schätzen des Genres. Trotz ihres beeindruckenden Könnens und zweier großartiger Alben – „Modern Cathedral“ (1997) und „Architect of the Mind“ (1999) – blieb ihnen die verdiente Anerkennung verwehrt. Doch 2024 könnte sich das Blatt endlich wenden.

Alte Meisterwerke neu entfacht

Nach ihrem 2021 erschienenen vierten Album „Tower“ entschied sich die Band, ihre beiden frühen Werke einer umfassenden Überarbeitung und Remastering-Kur zu unterziehen. Ziel ist es, ihnen den modernen, druckvollen Sound zu verleihen, den sie verdienen, und sie 2024 in neuem Glanz zu präsentieren.

Progressive Metal in Bestform

Musikalisch bewegen sich Hollow auf Augenhöhe mit Größen wie Dream Theater, Symphony X und Gojira. Schnelle, progressive Taktwechsel, eine mitreißende Rhythmussektion und kraftvolle, vielseitige Vocals zeichnen ihren Stil aus. Wer auf ausgefeilten, technisch anspruchsvollen Metal mit Tiefgang steht, sollte diese Wiederveröffentlichungen auf keinen Fall verpassen.

Fazit: Ein zweiter Anlauf für einen Platz an der Spitze

Es ist an der Zeit, dass Hollow die Anerkennung bekommen, die sie verdienen. Mit der Neuauflage von „Modern Cathedral“ und „Architect of the Mind“ könnte die Band endlich die Aufmerksamkeit erhalten, die ihnen bislang verwehrt blieb. Wer Progressive Metal liebt, sollte sich diese Alben nicht entgehen lassen – sie könnten zu den besten Wiederentdeckungen des Jahres zählen.

Autor: Carsten Dehn

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