Der König der Monster naht [ Review | News | Metal ]

Die Vorzeichen sind unübersehbar – schon bald lassen die Alternative Metaller Godzilla In The Kitchen Ihr drittes Studioalbum auf die Welt los. Und eine Tour ist auch geplant!

Wenn man sich schon etwas länger mit den 3 Leipzigern von Godzilla In The Kitchen auseinandergesetzt hat, dann kennt man die Geschichte, wie sie ewig nach einem Leadsänger gesucht haben, ohne fündig zu werden, und dann einfach beschlossen haben, Instrumental-Stücke zu spielen. Und das taten sie bisher mit Bravour, wie ihre zwei Studio-Alben „Godzilla In The Kitchen“ und „Exodus“ eindrucksvoll beweisen.

Klangflächen im Wechsel mit harten Riffs, Taktwechsel, Polyrhythmen – das Monster Motiv zieht sich durch ihre ganze Diskographie. Aber jetzt kommt der Plot-Twist, bei dem Godzilla seine Stimme erhebt – denn warum sollte man in der Welt nach einem Leadsänger suchen, wenn man einfach dem eigenen Basser Simon Ulm ein Gesangsmikro vor die Nase stellen kann?

Bei dieser Meldung ist die natürliche Assoziation aller Musik-Interessierten eine Unmenge an Bassisten-Witzen – aber wenn man in die drei Singles zum neuen Album reinhört, bleiben einem die Musikwitz-Klischees im Halse stecken, denn bei Simons Gesangs-Perfomance fragt man sich unwillkürlich, warum die Jungs nicht schon früher darauf gekommen sind.

Zuerst veröffentlichte Godzilla In The Kitchen im Mai den Song „Nothing for None“ – eine Nummer, die nach vorne treibt, sich aufbaut mit cleanen Vocals und Eric Patzschkes unverkennbaren psychedelischen Gitarrensounds, um dann mit harten Riffs, markerschütternden Screams und Thiago Prestos wütenden Drum-Gewittern zu
explodieren.

Der zweite Hammer im Juli – der Song „Empty Cribs“ – überrascht zum Einstieg mit unverkennbaren Tool-Vibes. Inspiriert vom SciFi-Klassiker Children of Men, skizziert der Song eine dunkle Welt mit dystopischen Elementen, wütenden und verzweifelten Parts, in denen Godzilla In The Kitchen den Zuhörern die existentiellen Fragen einer ungewissen Zukunft um die Ohren haut.

Und jetzt die dritte Single „Bird Song“ – im Vergleich zu den zwei anderen
Auskopplungen eine zurückgenommene, psychedelische Nummer, tragende
Klagwelten, kurz durchbrochen von kurzen Metal-Parts, nur um dann gleich wieder zu den weiten Soundflächen zurückzukehren.

Drei unheimlich starke Songs, die richtig Bock auf das neue Album machen. Bald ist es soweit – „Termination Sequence“ erscheint im Oktober, Presale startet ab dem 06.September unter

https://www.tonzonen.de/shop/p/-coming-soon-4

Oder man merkt sich einfach das Album für’s Streamen vor über

https://cargorecordsde.ffm.to/godzillainthekitchen-terminationsequence

Wer die Jungs mal in echt erleben will, hat auch im Oktober die Chance, denn zeitgleich zum Release von „Termination Sequence“ startet Godzilla In The Kitchen ihre Albumtour quer durch Deutschland, zusammen mit den Westerwäldern von Mudfinger als Support.

Alle Daten und Locations findet Ihr unten im Bild – und beim Stopp in der Kornkammer Brühl, mit TERRA aus Wiehl als zweite Supportband, wird auch BlattTurbo vor Ort sein.

Tickets für die Tour gibt’s unter folgendem Link:

https://www.godzillainthekitchen.de/tour/2026

Holt Euch ein Ticket, seid dabei, denn wenn der König der Monster in Eurer Stadt einfällt, solltet Ihr das auf keinen Fall versäumen.

Kay Pochert

Nach oben scrollen