Die Infizierten verteilen musikalische Krankheitserreger – „Des-Infektion“ macht Schluss mit Sauberkeit [ Review | Punk | Aggro Punkrock ]

Wer bei „Des-Infektion“ an sterile Räume, Desinfektionsmittel und klinische Sauberkeit denkt, ist bei Die Infizierten vermutlich falsch abgebogen. Die Wiener Aggropunk-Formation meldet sich mit einer überarbeiteten digitalen Neuauflage ihres Albums zurück.

Seit dem 23. Oktober 2026 ist die Scheibe über endlich wieder verfügbar. Der Titel bleibt Programm: Hier wird nicht auf Hochglanz poliert, sondern eine ordentliche Portion Wiener Punkgeschichte erneut unter die Leute gebracht.

Aggropunk statt musikalischer Händedesinfektion

„Des-Infektion“ bekommt durch die überarbeitete Neuauflage eine weitere Runde im digitalen Zeitalter spendiert. Die ursprüngliche Veröffentlichung wird damit wieder zugänglich gemacht und erhält einen frischen Anstrich.

Die Infizierten stehen für Aggropunk – eine musikalische Ecke, in der es gerne etwas ruppiger zugehen darf. Mit Pinhead am Bass und Mikrofon hat die Formation einen klaren Mittelpunkt. Der Bandname und der Albumtitel lassen bereits erahnen, dass hier niemand auf sterile Zurückhaltung aus ist.

Spannend an solchen Wiederveröffentlichungen ist auch der Blick zurück: Musik, die bereits ihre Geschichte mitbringt, bekommt erneut die Chance, neue Ohren zu erreichen. Alte Fans können ihre Verbindung zur Platte auffrischen, während jüngere Punkrock-Hörer einen weiteren Namen aus der Wiener Szene kennenlernen können.

Fazit – Die Infektion ist zurück

Mit „Des-Infektion“ holen Die Infizierten ein Stück ihrer Bandgeschichte zurück und geben dem Wiener Aggropunk eine weitere Runde im digitalen Zeitalter.

Eine Neuauflage für alte Wegbegleiter und all jene, die bisher noch keinen Kontakt mit dieser musikalischen Infektion hatten.

Otte’s MEINUNG

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