ESCALATE FESTIVAL 2026 – Wenn die Hoffnungskirche zum Rocktempel wird [ Festivalbericht | Punk | Rock | Metal ]

Neun Bands auf der Hauptbühne, drei Acts im Foyer, unzählige Begegnungen und ein Tag, der gezeigt hat, was Underground wirklich bedeutet.

Was für ein Tag! Was für Bands! Was für ein Zusammenhalt! Am 17. Oktober haben wir von BlattTurbo mit dem Escalate Festival 2026 erneut die Hoffnungskirche Euskirchen zum Treffpunkt für Rock, Punk und Metal gemacht. Zehn Bands waren ursprünglich für die Hauptbühne geplant, dazu drei Künstler im Foyer. Auch wenn wir kurzfristig eine Änderung im Line-up verkraften mussten, wurde es ein Tag voller Musik, Begegnungen und echtem Underground-Spirit.

Es wurde geschrammelt, gebrüllt, gelacht und gefeiert. Vor der Bühne genauso wie dahinter. Und spätestens als sich der Backstagebereich zeitweise in eine dritte Bühne verwandelte, war klar: Genau dafür machen wir das!

Aber der Reihe nach.

Ein besonderer Ort für einen besonderen Tag

Zum dritten Mal durften wir unser Escalate Festival in der Hoffnungskirche Euskirchen veranstalten. Die Hauptbühne unter dem Altar, der Saal voller Musik und dazwischen Menschen, die Bock auf Underground haben – diese Kombination ist einfach etwas Besonderes.

Ein riesiges Dankeschön geht an die Sophiengemeinde Euskirchen, die uns erneut das Vertrauen geschenkt und für das Festival das Zepter in der Hoffnungskirche überlassen hat. Ohne diese Möglichkeit wäre unser Festival in dieser Form nicht denkbar.

Ab 12 Uhr öffneten sich die Türen, ab 12:30 Uhr gab es Musik. Unser Plan: neun Bands auf der Bühne und dazu ein abwechslungsreiches Programm im Foyer. Die zehnte Band, Dorfterror, musste leider wenige Tage vor dem Festival aus gesundheitlichen Gründen absagen. Das bedauern wir natürlich sehr und wünschen gute Besserung!

Doch auch mit dieser kurzfristigen Änderung wartete ein abwechslungsreicher Festivaltag auf uns. Und die Bands, die dabei waren, haben abgeliefert!

LEBERHARD DRINK – Der erste Schritt auf die Bühne

Foto: Konzertmedien.de

Den Auftakt übernahmen LEBERHARD DRINK. Für die Band war es der allererste Bühnenauftritt überhaupt – und damit ein ganz besonderer Moment, nicht nur für die Musiker selbst, sondern auch für uns als Veranstalter.

Denn genau solche Premieren gehören zum Underground. Hier stehen nicht immer nur die großen Namen auf der Bühne. Hier bekommen auch Bands die Gelegenheit, sich auszuprobieren, Erfahrungen zu sammeln und den ersten Schritt vor Publikum zu machen.

Natürlich ist der erste Auftritt etwas Besonderes. Die Aufregung gehört dazu, genauso wie das Gefühl, endlich die eigenen Songs live präsentieren zu können. Für uns war es schön, Leberhard Drink diesen Start zu ermöglichen und unser Festival mit einem solchen Moment zu eröffnen.

Wer weiß, vielleicht blicken wir in ein paar Jahren auf diesen Tag zurück und sagen: „Da haben die damals ihr erstes Konzert gespielt!“

Leberhard Drink haben beim Escalate Festival 2026 ihr erstes Kapitel auf der Bühne aufgeschlagen. Und genau das ist es, was unsere Szene lebendig hält: neue Bands, neue Ideen und Menschen, die einfach loslegen.

HOWLY – Alternative Metal mit ordentlich Druck

Foto: Konzertmedien.de

HOWLY kamen auf die Bühne und machten direkt klar, dass hier niemand lange still herumstehen sollte! Bra­chial, druckvoll und mit ordentlich Wumms fegten die Jungs über die Bühne und brachten Bewegung ins Escalate Festival.

Da wurde nicht lange gefackelt: HOWLY drehten die Energie hoch, heizten dem Publikum ordentlich ein und sorgten dafür, dass die Temperatur im Gemeindesaal spürbar stieg. Wer nach diesem Auftritt noch gemütlich mit verschränkten Armen herumstand, hatte vermutlich den falschen Eingang genommen.

HOWLY lieferten ordentlich ab und zeigten, wie viel Dampf in ihrem Alternative Metal steckt!

BEAR PARLIAMENT – HALLEJULIA, WAS WAR DAS DENN?!

Foto: Konzertmedien.de

Alter Schwede, was BEAR PARLIAMENT da zur Mittagszeit abgerissen haben, war wirklich allererste Sahne! Während andere um diese Uhrzeit vielleicht erst ihren Kreislauf in Schwung bringen, haben sie direkt den musikalischen Abrisshammer ausgepackt.

Fette Riffs, brachiale Klänge und ordentlich Druck auf der Leitung! Da wurde nicht lange gebetet, sondern der Alternative Metal zelebriert, bis die Wände wackelten. Halleluja! Wenn das schon der Wahnsinn zur Mittagszeit war, möchte man gar nicht wissen, was diese Truppe nach Sonnenuntergang anstellt.

BEAR PARLIAMENT haben jedenfalls eindrucksvoll gezeigt, dass man für einen ordentlichen Abriss weder Dunkelheit noch Mitternacht braucht.

BIG STROKE – OH JA, BABY! HEISSE SAHNE!

Foto: Konzertmedien.de

Jetzt wurde es ordentlich punkig! Big Stroke aus Hückeswagen servierten uns einen Punkrock-Genuss, bei dem man am liebsten direkt noch eine Runde Nachschlag bestellt hätte.

Druckvolle Gitarren, treibende Drums und jede Menge Punkrock im Tank! Das war keine lauwarme Nummer, sondern eine richtig heiße Portion auf die Ohren. Die Jungs brachten ihren Sound mit ordentlich Schmackes auf die Bühne und zeigten, dass melodischer Punkrock verdammt viel Feuer haben kann.

Oh ja, Baby – das war heiße Sahne! Big Stroke haben das Escalate ordentlich gewürzt und uns eine musikalische Portion serviert, die sich gewaschen hatte. Mehr Punk, weniger Blabla – genau unser Ding!

GOODBYE GRIEF – NOCH EINEN HAUCH OBEN DRAUF!

Foto: Konzertmedien.de

Als hätte Big Stroke nicht schon ordentlich vorgelegt, kamen anschließend Goodbye Grief um die Ecke und legten tatsächlich noch eine Schippe drauf.

Na, wenn das so weitergeht, brauchen wir bald eine Abrissgenehmigung für unseren Gemeindesaal! Mit ihrer Mischung aus Punkrock, Pop-Punk und Alternative brachten sie frischen Druck auf die Bühne und zeigten, dass eingängige Melodien und ordentlich Dampf wunderbar zusammenpassen.

Goodbye Grief lieferten genau die richtige Portion Energie, um das Level weiter nach oben zu schrauben. Ein Auftritt, der bewies: Beim Escalate war nach oben noch lange nicht Schluss!

ICE CREAM AT THE ALLIGATOR PARK – OTTE, ÜBEN! MIRI, ÜBERNIMM DU!

Tja, Otte und die Bandansagen – das ist manchmal so eine Sache für sich! Bei Ice Cream At The Alligator Park wurde die Ankündigung erstmal unfreiwillig zur Comedy-Einlage. Otte verpatzte die Ansage. Autsch!

Doch kaum war die kleine Ansage-Panne abgehakt, ging es musikalisch richtig zur Sache. Miri und ihre Jungs legten los, als gäbe es kein Morgen mehr, und die Meute schwang ordentlich das Tanzbein. Da wurde nicht lange gefackelt, sondern gerockt, getanzt und gefeiert!

Otte hatte zwar beim Bandnamen seine Schwierigkeiten, aber die Band dafür umso weniger auf der Bühne. Ein herrlich chaotischer Einstieg und ein Auftritt, der richtig Laune machte!

ÜBERFLÜSSIG – ERST WARMLAUFEN, DANN POGO BIS DER BODEN BEBT!

Foto: Konzertmedien.de

Oh ja, endlich standen sie da! ÜBERFLÜSSIG waren am Start. Statt direkt mit Vollgas durch die Wand zu brettern, bauten sie ihr Set Stück für Stück auf. Erst noch etwas ruhiger, beinahe so, als wollten sie uns in Sicherheit wiegen. Doch dann drehte sich der Regler immer weiter nach rechts und aus dem gemütlichen Warm-up wurde eine wilde Punkrock-Sause!

Mit jeder Runde nahm die Energie zu, bis es irgendwann nur noch eine Richtung gab: POGO, POGO, POGO! Da blieb kein Tanzbein freiwillig an seinem Platz und der Gemeindesaal verwandelte sich in eine kleine Punkrock-Achterbahn.

ÜBERFLÜSSIG zeigten, dass man auch zu zweit ordentlich Rabatz machen kann. Und mal ehrlich: Wenn zwei Musiker so eine Party anzetteln, braucht es eigentlich nur noch eine Frage – wer wischt nachher den Pogo-Schweiß von der Tanzfläche?

DER OLE & BAND – BÄRIGER ABRISS MIT GANZ VIEL HERZ!

Foto: Konzertmedien.de

Oh Mann, Ole! Wenn das tatsächlich zu einem seiner letzten Live-Auftritte gehört, dann können wir nur sagen: Du wirst uns verdammt fehlen! Aber bevor es irgendwann heißt „Tschüss, Bühne“, hat Der Ole mit seiner Band beim Escalate Festival noch einmal ordentlich einen rausgehauen. Und was für einen!

Hier wurde nicht einfach nur gespielt, hier wurde gefeiert, gerockt und abgeliefert, als gäbe es kein Morgen mehr. Eine grandiose, bärenstarke Abrissparty, bei der ordentlich Leben in die Bude kam! Ole und seine Band zeigten eindrucksvoll, wie man eine Bühne bespielt und aus einem Auftritt ein echtes Erlebnis macht. Da steckte so viel Energie drin, dass selbst der letzte Rest Müdigkeit endgültig aus dem Gemeindesaal geprügelt wurde.

DEINE NACHBARN – BERLIN MACHT EUKIRCHEN ZUR NEUEN HAUPTSTADT!

Foto: Konzertmedien.de

Zum krönenden Abschluss wurde es noch einmal ordentlich nachbarschaftlich – und zwar mit Berliner Schnauze, jeder Menge Punkrock und einer fetten Portion guter Laune! Deine Nachbarn übernahmen das Kommando und machten Euskirchen kurzerhand zur neuen Hauptstadt. Berlin? Kann warten! Hier wurde jetzt regiert!

Mit „Kanister“, der ordentlich Pfeffer im Hintern hat, lieferten die Jungs den passenden Treibstoff, um den Alltag, die Sorgen und den ganzen anderen Mist für einen Moment komplett zu vergessen. Einfach Kopf aus, Punkrock an und rein ins Vergnügen! Dazu eine ordentliche Ladung Gute Laune, freche Berliner Attitüde und dieser unverwechselbare Charme, bei dem man nie so genau weiß, ob man gerade angepöbelt oder herzlich willkommen geheißen wird. Wahrscheinlich beides – und genau deshalb lieben wir Punkrock!

Deine Nachbarn machten ihrem Namen alle Ehre und fühlten sich beim Escalate an, als wären sie schon immer Teil der Familie gewesen. Ein würdiger Headliner, der den Festivaltag mit ordentlich Dampf und einem breiten Grinsen ausklingen ließ.

Euskirchen hat gerockt, Berlin hat übernommen und die Nachbarschaft ist jetzt offiziell eskaliert! Wenn das keine gute Nachbarschaftspflege ist, wissen wir auch nicht weiter. Danke, Deine Nachbarn – dit war dufte!

WER BRAUCHT PAUSE BEIM BÜHNENUMBAU? IM FOYER GING DIE POST AB!

Natürlich haben wir das Foyer nicht vergessen! Während auf der Hauptbühne geschraubt, gestöpselt und umgebaut wurde, ging es nebenan munter weiter. Drei Acts sorgten dafür, dass auch zwischen den großen Auftritten keine Langeweile aufkam.

Zeit also, den Blick vom Altar weg und mitten hinein ins Foyer zu richten. Denn dort gab es ebenfalls einiges zu erleben – und unsere Eindrücke wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten!

JIMI RANDALE – EIN MANN, EINE LOOPSTATION, GANZ VIEL RANDALEN!

Foto: Konzertmedien.de

Jimi Randale war gleich mehrfach im Foyer am Start und bewies, dass man keine komplette Band braucht, um ordentlich Stimmung zu verbreiten. Mit seiner Loopstation, seinem Mix aus Punk und Reggae und jeder Menge Energie machte er aus dem kleinen Bereich eine feine Partyzone. Jimi lieferte grandios ab und brachte die Meute ordentlich in Bewegung! Hier wurde nicht einfach die Umbaupause überbrückt – hier wurde weitergefeiert. Eins a, Jimi!

MARCO ASONADA – PUNK POETRY MIT KOPFKINO UND LACHGARANTIE!

Foto: Konzertmedien.de

Bei Marco Asonada wurde es etwas ruhiger – aber garantiert nicht langweilig! Mit seinen Punk-Poetry-Lesungen brachte er Gedichte und kurze Geschichten auf die Bühne, die mehr waren als einfach nur ein paar Worte auf Papier.

Dabei wurde gelacht, geschmunzelt und vielleicht hat sogar der eine oder andere Gedanke den Weg mit nach Hause geschafft. Denn zwischen all dem Punkrock, den Gitarren und dem Geballer darf man ruhig auch mal kurz innehalten und den Kopf einschalten. Punk kann eben nicht nur laut sein, sondern auch zwischen den Ohren ordentlich Krach machen! Danke, Marco, für diese etwas andere Form der Eskalation.

E-ALDI – DISCOUNT-PUNK MIT VOLLER ENERGIE!

Foto: Konzertmedien.de

Und dann war da noch E-Aldi! Der DIY-Electropunk-Mann bewies gleich bei mehreren Auftritten, dass es für eine ordentliche Party weder eine riesige Bühne noch eine Horde an Musikern braucht. Mit elektronischen Beats, verzerrten Klängen und seiner ganz eigenen Mischung aus Gesellschaftskritik, Absurdität und Humor brachte er ordentlich Schwung ins Foyer.

E-Aldi lieferte ab und machte mit der Meute Party – grandios und eins a! Hier traf elektronischer DIY-Sound auf Punk-Attitüde, und das Ganze hatte genau die herrlich schräge Note, die wunderbar zum Escalate passt.

Wer bei diesem Namen an günstige Sonderangebote denkt, bekam hier jedenfalls etwas völlig anderes: musikalischen Krawall zum Mitfeiern!

KLEINER RAUM, GROSSE ESKALATION!

Jimi Randale, Marco Asonada und E-Aldi haben gezeigt, dass unser Foyer weit mehr war als ein Wartezimmer für den nächsten Bühnenumbau. Ob Party mit Loopstation und Elektropunk oder Gedichte mit Humor und gesellschaftlichem Tiefgang – hier war für Abwechslung gesorgt.

Drei Acts, unterschiedliche Ideen und ein gemeinsames Ziel: Das Escalate sollte auch abseits der Hauptbühne lebendig sein. Mission erfüllt! Danke an Jimi, Marco und E-Aldi, dass ihr unser Festival um diese besondere Facette bereichert habt.

NACH DEM FESTIVAL IST VOR DEM FESTIVAL – ESCALATE 2027 WIRFT SEINE SCHATTEN VORAUS!

Was für ein Tag! Was für Bands! Was für ein Abriss! Das Escalate Festival 2026 liegt hinter uns und wir bei BlattTurbo blicken auf einen Tag zurück, der uns noch eine ganze Weile im Kopf bleiben wird. Neun Bands auf der Hauptbühne, drei Acts im Foyer und jede Menge Punkrock, Metal, alternative Klänge und gute Laune. Unser Gemeindesaal wurde zum Treffpunkt für Menschen, die Musik nicht einfach nur hören, sondern gemeinsam erleben wollen.

Ein riesiges Dankeschön geht an die Sophiengemeinde Euskirchen, die uns die Hoffnungskirche anvertraut und damit den Rahmen für dieses besondere Festival ermöglicht hat. Ebenso möchten wir True Underground und Saramonie danken, die uns über viele Monate hinweg unterstützt haben. Ohne solche Menschen und Partner wäre das alles deutlich schwieriger.

2027 WIRD DOPPELT ESKALIERT!

Wer jetzt glaubt, das war’s, kennt uns schlecht! 2027 feiern wir zehn Jahre Escalate Festival – und zwar erstmals an zwei Tagen!

📅 22. und 23. Oktober 2027
📍 Hoffnungskirche Euskirchen

Geplant sind 16 Bands auf der Hauptbühne und 6 Acts im Foyer. Zwei Tage voller Musik, Begegnungen und jeder Menge Eskalation warten auf euch. Wir freuen uns schon jetzt darauf, mit euch dieses besondere Jubiläum zu feiern!

Also merkt euch den Termin vor, erzählt es weiter und haltet die Augen offen. Wir haben noch einiges vor!

Escalate Festival – Rocken unter Gottes Hand.

Danke, dass ihr Teil davon wart. Wir sehen uns 2027 – und dann eskalieren wir zwei Tage lang!

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