Die Enterbten: Schluss mit alten Rollenbildern! „Mädchen“ gibt jungen Stimmen eine Bühne (Musikvideo) [ Neonpunk | New Wave | Art-Punk ]

Ob bei der Berufswahl, in der Schule, innerhalb der Familie oder im gesellschaftlichen Alltag: Noch immer begegnen Mädchen Vorstellungen darüber, welche Interessen, Eigenschaften und Lebenswege angeblich zu ihrem Geschlecht passen. Wer selbstbewusst auftritt, widerspricht oder eigene Grenzen setzt, muss sich mitunter gegen Erwartungen behaupten, die für Jungen ganz anders ausfallen. Die Brühler Band Die Enterbten greift diese Problematik mit ihrem Song „Mädchen“ auf und hat am 18. Oktober 2026 ein offizielles Musikvideo dazu veröffentlicht.

Das neue offizielle Musikvideo „Mädchen“ von Die Enterbten ist seit dem 18. Oktober 2026 auf YouTube verfügbar.

Für dessen Entstehung kamen Musiker, Jugendliche und inklusive Tanzgruppen zusammen, um die Forderung nach Gleichberechtigung auf unterschiedliche Weise zum Ausdruck zu bringen. Neben der Musik rücken dabei vor allem die Mädchen selbst ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Beteiligt waren unter anderem die Mädchen-Tanzwerkstatt „fair & cool“ vom Bodensee und die Tanzgruppe „Tanzen ohne Grenzen“ aus Brühl. Gemeinsam entstand eine Videoproduktion, in der persönliche Erfahrungen, kreative Mitgestaltung und die gesellschaftliche Aussage des Songs miteinander verbunden werden.

Welche Möglichkeiten stehen Mädchen tatsächlich offen?

Gleichberechtigung ist in Deutschland rechtlich verankert. Dass zwischen gesetzlichen Ansprüchen und gesellschaftlicher Wirklichkeit weiterhin Unterschiede bestehen können, zeigt sich allerdings in zahlreichen Lebensbereichen. Noch immer werden bestimmte Interessen und Tätigkeiten geschlechtsspezifisch bewertet. Technische Berufe gelten vielerorts als männlich geprägt, während von Mädchen häufig ein besonders soziales, umsichtiges oder zurückhaltendes Auftreten erwartet wird. Auch das äußere Erscheinungsbild wird mit Erwartungen verbunden, denen sich junge Frauen schon früh ausgesetzt sehen können.

Die Enterbten – Sängerin Michaela Ansey am Drehtag

Mit diesen Vorstellungen beschäftigt sich „Mädchen“ aus einer ausgesprochen direkten Perspektive. Die Nummer fordert gleiche Möglichkeiten in Bildung und Gesellschaft, ein Leben ohne Angst sowie den Schutz vor Gewalt und Diskriminierung. Dabei geht es nicht darum, persönliche Unterschiede zwischen Menschen aufzuheben. Entscheidend ist vielmehr, dass Fähigkeiten, Wünsche und Lebensentscheidungen unabhängig vom Geschlecht denselben Stellenwert erhalten.

Die Brühler Formation verzichtet dabei auf eine komplizierte musikalische Verpackung. Ein leicht zugänglicher Refrain trifft auf lebendige Rhythmen, markante Keyboardklänge und eine rockige Grundausrichtung. Die Botschaft wird nicht hinter Andeutungen versteckt, sondern bewusst verständlich formuliert. Das ist insbesondere deshalb von Bedeutung, weil sich der Song auch an ein junges Publikum richtet und inzwischen Bestandteil der öffentlichen Auftritte einer Mädchen-Tanzwerkstatt geworden ist.

Die Entstehungsgeschichte beginnt beim Weltmädchentag

Die Idee hinter dem Stück stammt von Sängerin und Songwriterin Michaela Ansey. Geschrieben wurde „Mädchen“ ursprünglich für einen Auftritt im Zusammenhang mit dem Weltmädchentag. Dieser internationale Aktionstag findet jährlich am 11. Oktober statt und macht auf die Rechte von Mädchen sowie auf Benachteiligungen aufmerksam, die ihre Lebensbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten beeinflussen.

Was zunächst als musikalischer Beitrag zu einem bestimmten Anlass vorgesehen war, entwickelte sich anschließend weiter. Im Zuge der Zusammenarbeit mit der Mädchen-Tanzwerkstatt „Fair & Cool“ entstand eine eigene Choreografie zu dem Song. Die Gruppe nahm das Stück in ihre Arbeit auf und nutzte es bei öffentlichen Auftritten, um auf Gleichstellung und die Rechte von Mädchen aufmerksam zu machen.

Spielen eine zentrale Rolle: Mädchen der Tanzgruppen Cool & Fair und Tanzen Ohne Grenzen

Michaela Ansey, Sängerin der Band gewährte zur Entstehung des Liedes und die Erfahrungen während der Videoproduktion einen tiefen Eiblick. Dabei schilderte sie, wie sehr die Beteiligung der Mädchen die ursprüngliche Bedeutung des Songs erweitert habe. Besonders eindrücklich seien die persönlichen Gespräche während der gemeinsamen Arbeit gewesen. Die Jugendlichen berichteten von eigenen Erlebnissen und beschäftigten sich damit, wie sie wahrgenommen werden und welche Erwartungen sie selbst an ihre Zukunft haben.

Die Veröffentlichung des Musikvideos führt diese Entwicklung nun fort. Aus einem ursprünglich für einen einzelnen Anlass geschriebenen Stück wurde eine Zusammenarbeit, an der mehrere Gruppen und zahlreiche Menschen beteiligt waren. Die jungen Mitwirkenden tragen die Aussagen des Songs dabei auf ihre eigene Weise nach außen.

„fair & cool“: Tanz als Ausdruck von Selbstbewusstsein und Selbstbehauptung

Zu den zentralen Beteiligten gehört die Mädchen-Tanzwerkstatt „fair & cool“ vom Haus am Mühlebach in Mühlhausen-Ehingen. Die Einrichtung ist ein sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum in Baden-Württemberg. Die Tanzwerkstatt entstand 2015 aus der traumapädagogischen Gruppenarbeit „Wir sind stark“ und verbindet seitdem tänzerische Ausdrucksformen mit Themen wie Selbstbehauptung, persönlichen Grenzen und gesellschaftlicher Teilhabe.

Die Arbeit der Gruppe geht über gewöhnlichen Tanzunterricht hinaus. Die Mädchen beschäftigen sich unter anderem mit Konfliktbewältigung, Mobbing, Gewaltprävention, sexueller Selbstbestimmung und dem Recht, unerwünschte Annäherungen zurückzuweisen. Auch die Frage, wie sich Mädchen vor Übergriffen im Alltag oder im Internet schützen können, gehört zum pädagogischen Konzept. Ziel ist es, individuelle Stärken zu fördern und den Teilnehmerinnen Möglichkeiten zu eröffnen, ihre eigenen Interessen selbstbewusst zu vertreten.

Die von Marita Rhiem gegründete Tanzwerkstatt beteiligt sich mit ihren Choreografien regelmäßig an Veranstaltungen und öffentlichen Aktionen. Auftritte zum Weltfrauentag, bei Initiativen gegen Gewalt und im Rahmen anderer gesellschaftlicher Veranstaltungen gehören zu ihrem Tätigkeitsfeld. Für die Mitwirkung am Musikvideo von Die Enterbten waren außerdem die Trainerinnen Sarah Stickel und Vanessa Schneider von Bedeutung, die die Mädchen bei der Vorbereitung und tänzerischen Umsetzung unterstützten.

Die Verbindung zu „Mädchen“ ergibt sich damit unmittelbar aus dem Selbstverständnis der Gruppe. Die Aussagen des Liedes betreffen Themen, mit denen sich die Teilnehmerinnen auch unabhängig von der Musik beschäftigen. Indem sie dazu eine eigene Choreografie entwickelten, erhielten sie die Möglichkeit, ihre Positionen öffentlich sichtbar zu machen. Der Tanz wird hier zu einem Mittel, um gesellschaftliche Forderungen ebenso wie persönliche Gefühle auszudrücken.

Gemeinsame Dreharbeiten mit Mädchen und Jugendlichen in Euskirchen

Für das Musikvideo trafen Die Enterbten auf Mädchen, Jugendliche und Betreuende aus unterschiedlichen Regionen. Die Dreharbeiten fanden im Umfeld der evangelischen Hoffnungskirche in Euskirchen statt. Dort wurde der Gemeindesaal für die gemeinsame Produktion genutzt. Während zweier intensiver Arbeitstage entstanden nicht nur Filmaufnahmen, sondern auch eigene Gestaltungsideen und Gespräche über die Themen des Liedes.

Die Teilnehmerinnen fertigten T-Shirts und Plakate an, die ihre Vorstellungen von Gleichberechtigung aufgriffen. Dabei kamen Begriffe wie „Cool“ und „Gleichgestellt“ zum Einsatz. Solche Botschaften mögen auf den ersten Blick einfach erscheinen, gewinnen jedoch an Bedeutung, wenn sie von denjenigen formuliert werden, deren Alltag und Zukunft sie betreffen.

Eine wichtige Rolle spielte außerdem der persönliche Austausch. Für Michaela Ansey gehörten gerade diese Begegnungen zu den prägenden Erfahrungen der Produktion. Im Gespräch mit Obliveon berichtete sie von emotionalen Momenten und davon, dass die Mädchen offen über ihre eigenen Erfahrungen gesprochen hätten. Die gemeinsame Gestaltung des Videos ermöglichte es somit, die Aussagen des Songs mit konkreten Lebenssituationen zu verbinden.

Bemerkenswert ist dabei die aktive Beteiligung der Jugendlichen. Statt ausschließlich als Hintergrund einer Bandperformance zu dienen, erhielten sie Gelegenheit, eigene Ideen einzubringen. Das Musikvideo führt auf diese Weise musikalische Darstellung und gemeinschaftliche Projektarbeit zusammen. Für die Beteiligten stand nicht allein das fertige Ergebnis im Mittelpunkt, sondern auch die Möglichkeit, zusammenzuarbeiten und sich mit gesellschaftlichen Fragen auseinanderzusetzen.

„Tanzen ohne Grenzen“ verbindet Bewegung und Inklusion

Mit der Tanzgruppe „Tanzen ohne Grenzen“ beteiligte sich außerdem ein inklusives Angebot der ADTV-Tanzschule Breuer aus Brühl. Die Gruppe richtet sich an Menschen mit Behinderungen und ermöglicht gemeinsames Tanzen unabhängig von unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen. Neben klassischen Paartänzen werden unter anderem Hip-Hop, Line Dance, Solo- und Partytänze angeboten.

Betreut wird das Angebot von Maike Jouaux, die neben ihrer langjährigen Erfahrung im Tanzunterricht auch eine Ausbildung als Sonderpädagogin besitzt. Die Kurse finden sowohl in den Räumen der Tanzschule als auch an einem barrierefreien Standort im Brühler Wohnhaus statt. Damit werden unterschiedliche Voraussetzungen der Teilnehmer berücksichtigt. Im Vordergrund stehen Bewegung, soziale Kontakte, Freude am Tanzen und das gemeinsame Erarbeiten tänzerischer Abläufe.

Dass eine solche Gruppe an einem Musikvideo über Gleichberechtigung mitwirkt, passt zum gesellschaftlichen Anliegen des Projekts. Denn die Forderung nach gleichen Chancen betrifft nicht ausschließlich geschlechtsspezifische Rollenbilder. Auch Menschen mit Behinderungen begegnen im Alltag Barrieren und Vorbehalten, die ihre Teilhabe erschweren können. Die Zusammenarbeit mit „Tanzen ohne Grenzen“ erweitert die Perspektive des Musikvideos deshalb um das Thema Inklusion.

Zu den weiteren Mitwirkenden gehörten zusätzliche Mädchen, Jugendliche und Unterstützende, die an der Vorbereitung und Umsetzung beteiligt waren. Das Projekt vereinte damit Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Erfahrungen und Fähigkeiten. Gemeinsam arbeiteten sie an einem Ergebnis, das ihre Beteiligung nicht auf einen kurzen Gastauftritt reduziert.

Der Neonpunk von Die Enterbten zwischen New Wave und Alternative Rock

Hinter dem ungewöhnlichen Bandnamen steht eine 2023 in Brühl gegründete Formation, deren musikalisches Profil verschiedene Strömungen miteinander verbindet. Die Enterbten greifen die Keyboardästhetik des New Wave, die Direktheit des Punk und Elemente des deutschsprachigen Alternative Rock auf. Auch Art-Rock- und Pop-Einflüsse gehören zum Spektrum. Die Musiker selbst haben dafür die Bezeichnung Neonpunk gewählt.

Im Zentrum steht Michaela Ansey, deren Stimme und deutschsprachige Texte den Charakter der Songs wesentlich bestimmen. Galal Marzouk übernimmt die Gitarre, Mario Hoverath spielt Bass, Guido Rizzato ist für Keyboards und Synthesizer zuständig, und Ingo Dudda sitzt am Schlagzeug. Gemeinsam bewegt sich die Band zwischen tanzbaren Rhythmen, rockigen Passagen und melodischen Arrangements.

Die Botschaft des Songs an Mädchen und Frauen ist eine Starke: Sei selbstbewusst, Sei stark, glaube an dich und lebe deine Träume!

Gerade bei „Mädchen“ tritt diese Mischung deutlich hervor. Die Musik besitzt eine zugängliche, beinahe poporientierte Seite, während der Text mit seiner Forderung nach gesellschaftlicher Gleichstellung eine ernsthafte Thematik behandelt. Die Enterbten verzichten darauf, beide Elemente künstlich voneinander zu trennen. Die Melodie soll im Gedächtnis bleiben, der Text zugleich zum Nachdenken anregen.

Für die Videoproduktion ist zudem eine personelle Besonderheit zu berücksichtigen: Galal Marzouk ist als Gitarrist im Musikvideo zu sehen und hat seine Gitarrenperformance dafür selbst eingespielt beziehungsweise dargestellt. Die ursprünglichen Gitarrenaufnahmen des Albums stammen noch von Frank Hentschel, der in der Besetzung der Studioaufnahme geführt wird. Das Video dokumentiert somit die aktuelle Bandbesetzung, während die Albumcredits die Musiker der ursprünglichen Produktion ausweisen.

„Niemals Zu Spät“: Zehn Songs über persönliche Entscheidungen und gesellschaftliche Erwartungen

„Mädchen“ ist Bestandteil des Debütalbums „Niemals Zu Spät“, das am 28. August 2026 zunächst über Bandcamp veröffentlicht wurde. Die reguläre Veröffentlichung erfolgte am 18. September 2026 über das südbadische Independent-Label NRT-Records. Seitdem ist das Werk auch über die üblichen Streaming- und Downloadplattformen sowie auf CD erhältlich.

Das Album umfasst zehn Titel und beschäftigt sich mit unterschiedlichen Situationen des menschlichen Zusammenlebens. Während der Opener „Bock Auf Dieses Leben“ Mut zum Weitermachen macht, geht es im Titelsong „Niemals Zu Spät“ um neue Ziele und die Möglichkeit, auch später im Leben noch einmal andere Wege einzuschlagen. „Nein“ wiederum beschäftigt sich mit persönlichen Grenzen und der Weigerung, sich von anderen Menschen kontrollieren oder verändern zu lassen.

Mit „Stark Wie Ein Shark“ behandelt die Band Ängste, schwierige Lebensphasen und den Willen, sich nicht von bedrohlichen Umständen bestimmen zu lassen. „Einzigartig“ setzt auf Selbstakzeptanz und den Gedanken, die eigenen Besonderheiten nicht verstecken zu müssen. Dazwischen stehen leichtere Themen wie die alltäglichen Missgeschicke in „Im Bett Geblieben“ oder die ironische Auseinandersetzung mit Aufschieberitis in „Tick Tack“.

Mit „Mädchen“ erhält nun einer jener Songs eine zusätzliche visuelle Umsetzung, der die gesellschaftlich engagierte Seite der Band besonders deutlich erkennen lässt. Die Verbindung aus direktem Text, melodischer Zugänglichkeit und der Beteiligung unterschiedlicher Tanzgruppen erweitert die Albumveröffentlichung um ein eigenständiges Projekt.

Hier könnt ihr das vollständige Debütalbum „Niemals Zu Spät“ von Die Enterbten im offiziellen Albumvisualizer anhören.

Bandcamp-Ausgabe mit Bonusmaterial und limitierte Vinyl-Veröffentlichung geplant

Für das Debütalbum bieten Die Enterbten verschiedene Veröffentlichungsformate an. Neben der regulären Streamingversion und der CD steht über Bandcamp eine erweiterte digitale Ausgabe zur Verfügung. Diese enthält das Album in hochauflösender Audioqualität mit 24 Bit und 44,1 kHz. Angeboten werden unter anderem verlustfreie Formate wie FLAC, ALAC, WAV und AIFF sowie verschiedene komprimierte Downloadvarianten.

Die digitale Deluxe-Ausgabe umfasst zusätzlich ein PDF-Booklet mit sämtlichen Songtexten, Bildschirmhintergründe für unterschiedliche Geräte und ein ergänzendes Audiointerview mit der Band. Auch Käufer der CD erhalten Zugriff auf diese Downloadfassung. Die physische Ausgabe wird über Bandcamp angeboten und direkt über NRT-Records versandt.

Darüber hinaus befindet sich eine Vinyl-Veröffentlichung in Planung. Für das vierte Quartal 2026 ist eine auf lediglich 300 Exemplare begrenzte Schallplattenausgabe angekündigt. Damit soll „Niemals Zu Spät“ neben den digitalen Angeboten auch in einem weiteren physischen Format erscheinen. Ein verbindlicher Veröffentlichungstag für die limitierte Pressung wurde bislang nicht genannt.

Ein Musikvideo mit vielen Beteiligten

Die praktische Umsetzung von „Mädchen“ erforderte die Zusammenarbeit zahlreicher Menschen. Neben den Musikern und den Mitwirkenden der Tanzgruppen waren auch Verantwortliche aus der pädagogischen Betreuung, der Organisation und der technischen Produktion eingebunden. Die evangelische Hoffnungskirche in Euskirchen stellte den räumlichen Rahmen für die Dreharbeiten zur Verfügung.

Für die filmische Umsetzung war Jannick Kruhl verantwortlich. Im technischen Bereich unterstützte Hardy Kirsch unter anderem bei Licht, Ton und Recording. Danny Myler begleitete das Projekt mit einer Bild- und Tondokumentation. Auch Mandy Ansey, Martin „Otte“ Oertel, Marion Schmitz und Kay Pochert gehörten zu den Menschen, die an der Produktion und ihrer Durchführung mitwirkten.

Besondere Anerkennung gebührt den Teilnehmerinnen der Mädchen-Tanzwerkstatt „fair & cool“, den Mitwirkenden von „Tanzen ohne Grenzen“ sowie allen weiteren Mädchen und Jugendlichen, die sich auf das Projekt eingelassen haben. Ihre Beteiligung verleiht dem Video eine persönliche Dimension, die sich nicht allein durch die musikalische Darbietung der Band herstellen ließe.

Mit der Veröffentlichung steht das Ergebnis dieser gemeinsamen Arbeit nun einem breiten Publikum zur Verfügung. Die Enterbten stellen damit eine Frage in den Raum, die über einen dreieinhalbminütigen Song hinausreicht: Weshalb sollten überholte Vorstellungen vom richtigen Verhalten oder von angeblich geschlechtsspezifischen Fähigkeiten darüber entscheiden dürfen, welche Zukunft ein Mädchen für sich wählt?

Die Forderung nach gleichen Möglichkeiten erhält durch die Beteiligung der Jugendlichen eine konkrete, persönliche Perspektive. Musik, Tanz und die Erfahrungen der Mitwirkenden ergänzen sich zu einer Veröffentlichung, die auch außerhalb des gewöhnlichen Bandkontexts Beachtung verdient. Für die abschließende Videonachbearbeitung zeichnete Philipp Gottfried von NRT-Records verantwortlich.

Mehr zu Die Enterbten im Netz

Die Enterbten – Offizielle Webseite:
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Die Enterbten bei Facebook:
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Die Enterbten bei Spotify:
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