Mit ihrem Debütalbum „Sand im Getreide“ setzen SCHUBKARRE ein deutliches Zeichen: Ehrlichkeit statt Perfektion, rohe Energie statt Hochglanzproduktion. Die Band aus dem Raum Stuttgart hat sich bewusst gegen glatte Studioproduktionen entschieden und stattdessen einen Sound geschaffen, der dreckig, direkt und absolut kompromisslos ist. DIY aufgenommen und produziert, spiegelt das Album exakt die Attitüde wider, mit der SCHUBKARRE seit ihrer Gründung 2023 unterwegs ist.
Ein Album, das sich nicht anpasst
„Sand im Getreide“ ist keine Platte für nebenbei. Sie fordert Aufmerksamkeit, schleppt sich mit schweren Riffs durch doomige Abgründe, schlägt mit kantigen Sludge-Gitarren um sich und katapultiert sich mit punkiger Wut aus der Finsternis. Die Band kombiniert brachiale Härte mit atmosphärischer Tiefe – mal stampfend, mal treibend, aber immer mit einer Intensität, die direkt ins Mark geht.
Produktion ohne Schnörkel – genau wie die Musik
SCHUBKARRE wollten kein künstlich perfektes Album, sondern eines, das sich anfühlt wie ein Live-Erlebnis. Die Songs wurden im Proberaum aufgenommen, das Mastering übernahm Abel2Rock – Audio Engineering. Das Ergebnis ist eine Platte, die den Spirit der Band ungefiltert transportiert. „Wir haben die Songs so aufgenommen, wie wir sie auch live spielen“, sagt Sänger und Bassist Frank Strebel über den Aufnahmeprozess.
Das Albumcover wurde von Arni, einem langjährigen Freund der Band, gestaltet. Das Artwork fängt die raue und staubige Atmosphäre der Musik perfekt ein – passend zum Titel „Sand im Getreide“, der das Gefühl von Widerstand, Reibung und Unbequemlichkeit auf den Punkt bringt.
Fazit: Pflichtprogramm für Fans ungeschliffener Klänge
Mit „Sand im Getreide“ liefern SCHUBKARRE ein Debütalbum, das sich bewusst gegen Konventionen stellt. Doom, Sludge, Rock und Punk verschmelzen zu einem düsteren, aber lebendigen Gesamtwerk, das seine eigene Sprache spricht und sich von der Masse abhebt. Wer authentische, raue Musik mit Tiefgang sucht, wird hier definitiv fündig.
Autor: Martin „Otte“ Oertel