Seit mehr als einem Vierteljahrhundert tragen XIV Dark Centuries ihre dunkle Vision ĂĽber die BĂĽhnen dieses Landes. Die ThĂĽringer Band steht fĂĽr eine Klangwelt, die tief in den Wurzeln des Black Metal der 90er verankert ist und sich zugleich aus unterschiedlichsten musikalischen EinflĂĽssen speist. Kurz vor dem Ende des Jahres 2025, in der schwersten und stillsten Zeit des Winters, kehren sie mit einem neuen Werk zurĂĽck, das wie ein Ruf aus vergangenen Epochen wirkt.
Archaische Wucht und dunkle Eleganz
Mit „Aus uralter Zeit“ öffnen XIV Dark Centuries ein Tor zu Mythen, Legenden und der antiken Gedankenwelt. Bereits die Vorboten „Unendlichkeit“ und „Aura der Dunkelheit“ lassen keinen Zweifel daran, wohin die Reise geht: in ein dicht verwobenes Geflecht aus brachialer Härte, majestätischer Melodik und tiefschwarzer Atmosphäre. Die Songs wirken wie aus Stein gemeißelt, getragen von einer archaischen Kraft, die zugleich roh und erhaben erscheint.
Besonders prägend ist die Verbindung aus nostalgischen Klanglandschaften und einer rauen, mystischen Sprache, die bewusst altdeutsch gefärbt ist. Die Vocals erzählen ihre Geschichten nicht nur, sie beschwören sie. So entsteht ein Sound, der nicht bloß gehört, sondern erlebt wird – als würde man durch Nebel, Runen und uralte Rituale schreiten. Die Einflüsse großer Namen des Genres sind spürbar, doch XIV Dark Centuries formen daraus eine eigenständige Identität, die Tradition und Größe miteinander verschmilzt.
Fazit – Ein Denkmal aus Dunkelheit und Mythos
Mit „Aus uralter Zeit“ setzen XIV Dark Centuries ein kraftvolles Zeichen ihrer Beständigkeit und Reife. Dieses Album ist mehr als eine weitere Veröffentlichung – es ist ein klingendes Denkmal, das Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet. Für Liebhaber von Pagan, Black Metal und epischen Klangwelten ist dieses Werk ein Pflichtgang durch die Schatten der Geschichte.
Dehni’s MEINUNG

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