Wer glaubt, dass Punkrock irgendwann durch gemütliches Nicken im Schaukelstuhl ersetzt wird, hat die Rechnung ohne RABATZKE gemacht. Die fünf Herren legen mit „Gute Laune und Randale“ ihr Debüt auf Langspielplatte vor und machen schon mit dem Titel klar, dass hier zwei Dinge zusammengehören: ordentlich Stimmung und eine gesunde Portion Unruhe.
Alt-Herren-Punks? Mag sein! Doch die Herren haben offenbar noch genügend Benzin im Tank, um dem Nachwuchs ein paar Falten ins Gesicht zu spielen.
Die Herren drehen noch einmal richtig auf
RABATZKE schlagen mit ihrem LP-Debüt ein und liefern eine Scheibe, die ordentlich Laune macht. Hier steht der Punkrock im Mittelpunkt, mit einer Mannschaft, die offensichtlich weiß, worauf sie Lust hat: Musik machen, Krach verbreiten und dabei jede Menge Spaß haben.
Der Albumtitel ist dabei Programm. „Gute Laune und Randale“ bringt zwei Eigenschaften zusammen, die sich im Punkrock seit Jahrzehnten bestens verstehen. Die fünf Musiker scheinen sich jedenfalls nicht lange mit musikalischer Altersvorsorge aufzuhalten. Stattdessen gibt es eine ordentliche Ladung Energie auf die Ohren.
Besonders ist diese Mischung aus ungebremster Spielfreude und dem augenzwinkernden Auftreten einer Band, die sich selbst offenbar nicht allzu ernst nimmt. Das Album macht Spaß, zieht einen mit und lädt dazu ein, die Lautstärke ein paar Stufen nach oben zu korrigieren.
Als Debüt-LP ist das ein kräftiger Einstand. RABATZKE kommen nicht mit angezogener Handbremse aus der Garage, sondern setzen direkt ein Ausrufezeichen hinter ihren Namen.
Fazit – Die Rente kann warten!
Mit „Gute Laune und Randale“ legen RABATZKE ein Debüt vor, das ordentlich Schwung in die Punkrock-Bude bringt. Fünf Herren, jede Menge Spielfreude und ein Album, das sich seinen Hörgenuss redlich verdient.
Andere zählen die Jahre bis zur Rente. RABATZKE zählen lieber die nächsten Zugaben!
Otte’s MEINUNG

![The Snouts & AOP: Ironischer Weihnachtsgruß mit „Advent Advent“ [ PUNK | PUNKROCK ]](https://i0.wp.com/blattturbo.com/wp-content/uploads/2024/12/Screenshot_20241207_184611_Spotify.jpg?resize=150%2C150&ssl=1)
![The New Mourning: Songs of Confusion – Ein Album voller Tiefe und Charakter [ ROCK | Rock ’n‘ Roll ]](https://i0.wp.com/blattturbo.com/wp-content/uploads/2025/01/TheNewMourning1731412186203973.webp?resize=150%2C150&ssl=1)
![Charmant daneben – SOKAE entlarven mit „Pick Me Boy“ die netten Blender [ Review | Punk | Punkrock ]](https://i0.wp.com/blattturbo.com/wp-content/uploads/2026/04/Screenshot_20260416_180545_SamsungBrowser.jpg?resize=150%2C150&ssl=1)