Zehn Jahre Bandgeschichte sind für viele ein Anlass zur Rückschau. Beefy As Toro hingegen nutzen ihr Jubiläum als Zündfunke. Mit „Weaponized Incompetence“ liefern die Punkrocker aus Paderborn Stoff, der nicht feiert, sondern feuert. Die EP wirkt wie ein bewusst gesetzter Tritt nach vorn: kurz, direkt und frei von jedem Ballast.
Kompakte Wucht mit klarer Kante
In nur fünfzehn Minuten verdichten Beefy As Toro alles, wofür sie stehen. Sechs Songs, die nicht um Aufmerksamkeit bitten, sondern sie sich nehmen. Der Sound ist schnörkellos, druckvoll und tief im klassischen Punkrock verwurzelt, ohne angestaubt zu wirken. Jeder Track sitzt straff, treibt nach vorne und bleibt genau so lange, wie er muss.
Dass die Vinyl-Version auf der B-Seite zusätzlich die drei Songs der vorherigen EP „Va Por Ti Cabrón“ trägt, fügt sich organisch ins Gesamtbild ein. Vergangenheit und Gegenwart stehen hier nicht nebeneinander, sie greifen ineinander. Man hört eine Band, die weiß, wo sie herkommt, und keine Sekunde daran denkt, leiser zu werden. Alles wirkt sauber produziert, aber nie glattgebügelt – Punkrock mit Haltung und Rückgrat.
Fazit – Kurzformat, große Wirkung
„Weaponized Incompetence“ ist keine EP zum Nebenbei-Hören. Sie ist ein konzentrierter Schlag aus dem Proberaum direkt ins Gesicht der Hörenden. Beefy As Toro zeigen zum zehnjährigen Bestehen, dass Konstanz und Wut keine Gegensätze sind. Ein starkes Lebenszeichen aus Paderborn, das beweist: Diese Band ist nicht satt – sie ist bereit.
Otte’s MEINUNG!

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