Wut im Vorwärtsgang – PIT DOGS lassen die Leine los [ Review | Punk | Rock ]

Gerade erst gegründet und schon mit Dreck unter den Fingernägeln: Pit Dogs aus Marburg treten mit ihrer Single „Mad“ auf den Plan und machen unmissverständlich klar, dass hier niemand um Erlaubnis fragt. Female-fronted, grungy, punkig – und von der ersten Sekunde an auf Krawall gebürstet.

Rotz, Tempo und offene Nerven

Mad“ ist ein Song, der nicht erklärt, sondern explodiert. Kurze Zündschnur, hohes Tempo und dieser raue Sound, der irgendwo zwischen Garage, Grunge und klassischem Punkrock knallt. Die Vocals sind direkt, ungefiltert und voller Spannung – keine Pose, sondern echtes Gefühl. Genau das macht den Track so packend: Er klingt hungrig, ungeschliffen und lebendig.

Man hört, dass Pit Dogs noch ganz am Anfang stehen – und genau das ist ihre Stärke. Nichts wirkt glattgezogen, alles schreit nach mehr Songs, mehr Shows, mehr Chaos.

Fazit: Kleiner Anfang, großes Versprechen

Mit „Mad“ liefern Pit Dogs einen ersten Schlag, der sitzt. Schnell, rotzig und voller Energie weckt der Song sofort Lust auf das, was da noch kommt. Wenn das der Auftakt ist, darf man aus Marburg in Zukunft noch einiges erwarten. Augen auf, Ohren auf – die Hunde sind los.

Otte’s MEINUNG

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