Radioaktiv eingängig – Petra Buchholz auf Endlagersuche mit Haltung [ Review | Punk | Rock | Indie ]

Mit „Atommüllendlager­suche“ melden sich Petra Buchholz zurück und liefern einen Song, der Leichtigkeit und Ernsthaftigkeit überraschend elegant miteinander verknüpft. Indie-Rock-Punk mit Köpfchen, der nicht poltert, sondern sich festsetzt – irgendwo zwischen Sehnsucht, Ironie und gesellschaftlichem Seitenhieb.

Ein Roadtrip mit Gitarren und Gedächtnishaken

Der Song fühlt sich an wie eine Fahrt über Landstraßen, vorbei an Ortsschildern, Raststätten und offenen Fragen. Fast schon romantisch gleitet „Atommüllendlager­suche“ durch Deutschland, ohne dabei seine Schärfe zu verlieren. Die Melodie trägt, der Rhythmus treibt, und genau darin liegt die Stärke: Der Track ist zugänglich, aber nicht belanglos.

Petra Buchholz schaffen es, politische Schwere in einen Sound zu packen, der leichtfüßig bleibt und dennoch nachwirkt. Indie trifft Punk-Attitüde, verpackt in einen Refrain, der sich hartnäckig im Kopf einnistet und auch nach dem letzten Ton noch weiterfährt.

Fazit: Leise Gedanken, lauter Nachhall

Atommüllendlager­suche“ ist ein feiner, kluger Song, der nicht mit erhobenem Zeigefinger kommt, sondern mit offenen Augen und offenem Herzen. Eingängig, charmant und nachhaltig wirksam – ein Track, der hängen bleibt und zeigt, wie stark Indie-Rock-Punk sein kann, wenn er Haltung und Gefühl vereint.

Otte’s MEINUNG

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