Mit Unberechenbar zeigen DIE DORKS einmal mehr, dass sie sich von Erwartungen nicht im Geringsten einschränken lassen. Dieses Album ist keine Sammlung austauschbarer Tracks, sondern eine energiegeladene Momentaufnahme einer Band, die weiß, wie man Ecken und Kanten zu ihrer größten Stärke macht. Die neuen Songs schlagen Haken, reißen mit und lassen nie erahnen, wohin der nächste Takt führt.
Zwischen Attacke und Gefühl: Eine Band im vollen Farbspektrum
Unberechenbar trägt seinen Namen völlig zurecht: Die Scheibe jagt durch Metal, Punk und Rock, ohne jemals den roten Faden zu verlieren. Jeder Song hat eine eigene Temperierung, eine eigene Haltung – von scharfkantiger Aggression bis hin zu Melodien, die sich lässig in den Gehörgängen festsetzen.
Im Mittelpunkt steht Liza, deren Stimme die elf Songs zusammenhält und antreibt. Mal energisch, mal rau, mal mit einer fast spielerischen Leichtigkeit – sie bringt jede Stimmung auf den Punkt und verleiht der Platte ein überdeutliches Profil. Ihre Präsenz transportiert die Themen der Texte klar und unmittelbar, sodass man spürt, dass hier nicht nur Musik gemacht, sondern Haltung gezeigt wird.
Musikalisch beweisen DIE DORKS erneut, wie breit sie aufgestellt sind. Die Band wechselt souverän zwischen druckvollen Riffs, schnellen Ausbrüchen und kraftvollen Refrains, ohne dabei in Beliebigkeit abzurutschen. Diese Vielseitigkeit macht Unberechenbar zu einem Album, das immer wieder überrascht, ohne chaotisch zu wirken. Die Songs funktionieren einzeln – aber im Verbund entfalten sie erst ihre ganze Wucht.
Fazit – Ein Album, das seine Spuren hinterlässt
Mit Unberechenbar liefern DIE DORKS ein Werk ab, das gleichermaßen mutig, abwechslungsreich und charakterstark ist. Elf Songs, die sich nicht anbiedern, sondern klar zeigen: Diese Band hat etwas zu sagen – und sie sagt es laut, direkt und mit einer Energie, die ansteckt. Ein Album, das man nicht einfach hört, sondern erlebt.
Autor: Martin „Otte“ Oertel

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