Mit ihrer neuen Single „Zu Weihnachten gibt’s SOKAE“ schmeißen die geilen Jungs von SOKAE alle Lametta-Klischees aus dem Fenster. Statt Stille Nacht gibt es bissige Zeilen, schwarzen Humor und eine ordentliche Portion Punk-Attitüde. Dieser Song ist kein sanfter Gruß zum Fest, sondern eine freche Ohrfeige mit Zuckerguss.
Satire, Schmutz und jede Menge Wahrheit
Textlich zerlegt der Song das brave Weihnachtsmärchen mit sichtbarer Lust. Der allsehende Weihnachtsmann wird zur unheimlichen Kontrollfigur, Moral kippt in Überwachung und das vermeintliche Geschenk entpuppt sich als ironische Strafe. SOKAE spielen dabei bewusst mit Überzeichnung, wiederholen ihre Zeilen mantraartig und treiben die Absurdität so lange vor sich her, bis sie sitzt.
Der Refrain frisst sich sofort ins Gehirn, irgendwo zwischen Spott, Mitsingzwang und bösem Grinsen. Die Kritik an Konsum, Heuchelei und falscher Moral versteckt sich nicht, sondern wird laut, direkt und rotzig serviert. Genau darin liegt die Stärke des Songs: Er lacht, während er den Finger in die Wunde legt – und hört erst auf, wenn es weh tut.
Fazit – Ein Weihnachtsgeschenk, das kratzt
„Zu Weihnachten gibt’s SOKAE“ ist alles, nur kein harmloser Festtags-Song. Die Single ist provokant, überdreht und herrlich respektlos – ein Anti- Weihnachtslied für alle, die genug von falscher Besinnlichkeit haben. SOKAE liefern damit einen Song, der nervt, hängen bleibt und genau deshalb perfekt in diese Zeit passt.
Otte’s MEINUNG!

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