Mit ihrem kommenden Album „The Chronicles of Cardinal Pablo Mendoza“ schlagen Rise of Tyrants aus Bergamo ein neues, noch düstereres Kapitel in ihrer Geschichte auf. Das Konzeptalbum erzählt die abscheuliche Saga eines korrupten Kardinals, der seine Macht missbraucht – verpackt in eine donnernde, gnadenlose Death-Metal-Attacke, die alles überrollt, was sich ihr in den Weg stellt.
Ein Soundgewitter der absoluten Zerstörung
Schon die ersten Sekunden dieses Albums lassen keinen Zweifel: „The Chronicles of Cardinal Pablo Mendoza“ ist nichts für schwache Nerven. Die elf Tracks stürzen den Hörer direkt in einen Sturm aus rasenden Blastbeats, rasiermesserscharfen Thrash- und Death-Metal-Riffs und einem dunklen, gnadenlosen Growl-Gesang, der die abgründige Geschichte mit infernalischer Wucht erzählt.
Die instrumentale Wucht gleicht einem Abrisskommando: Die Drums feuern wie Maschinengewehrsalven, während die Gitarren eine Wand aus rohester Aggression und technischer Präzision errichten. Die Riffs variieren zwischen rasenden Thrash-Passagen, tiefem Groove und dissonanten, alptraumhaften Harmonien, die das Unbehagen der erzählten Geschichte perfekt widerspiegeln. Dazu schichten sich verstörende Melodien, die wie eine unheilvolle Vorahnung durch die Tracks schneiden.
Thematisch wird kein Blatt vor den Mund genommen: Die Texte packen Missbrauch, Korruption und Gewalt mit beißendem Sarkasmus an. Hier wird nicht romantisiert oder relativiert – Rise of Tyrants halten der Welt einen blutverschmierten Spiegel vor und konfrontieren die Hörer mit der dunklen Realität, die zu oft im Verborgenen bleibt.
Fazit: Ein unaufhaltsames Death-Metal-Massaker
Mit „The Chronicles of Cardinal Pablo Mendoza“ liefern Rise of Tyrants ihr wohl kompromisslosestes Werk ab – eine Platte, die durch ungebremste Wut, musikalische Präzision und thematische Tiefe besticht. Wer Death Metal in seiner rohesten und erbarmungslosesten Form liebt, wird an diesem Album nicht vorbeikommen. Ein wahres Inferno, das sich tief ins Gehör brennt.
Autor: Carsten Dehn

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